Essen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Nina HerrmannEssen stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Der Essener Stadtrat hat neue Maßnahmen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements beschlossen. Zwei Förderprogramme sollen künftig lokale gemeinnützige Initiativen und innovative Projekte unterstützen. Die Neuerungen zielen darauf ab, finanzielle Hilfen flexibler und bedarfsgerechter zu gestalten.
Der bestehende Förderfonds Bürgerliches Engagement, der 2013 im Rahmen des städtischen Aktionskonzepts zur Förderung einer Anerkennungskultur eingerichtet wurde, stellt derzeit jährlich 80.000 Euro für Essener gemeinnützige Organisationen bereit. Ab 2026 wird der Fonds an moderne Trends im Ehrenamt angepasst und bietet dann stärker situationsbezogene und projektorientierte Förderung.
Zusätzlich startet das neue Mikroförderprogramm Mission Ehrenamt – Zukunft gestalten, Chancen nutzen! mit einem jährlichen Budget von 20.000 Euro. Damit sollen bis zu sechs innovative Projekte pro Jahr unterstützt werden. Die Anträge für beide Programme werden von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt geprüft, die auch über die finale Bewilligung entscheidet.
Eine Jury aus Vertretern Essener Vereine und Organisationen bewertet die eingereichten Mikroförderanträge. Die Stadt will so die Vergabeverfahren vereinfachen und frische Ideen im lokalen Ehrenamt anregen.
Die überarbeitete Förderung des Förderfonds und das neue Mikroförderprogramm treten zum 1. Januar 2026 in Kraft. Ab dann können gemeinnützige Initiativen und Ehrenamtliche die angepassten finanziellen Hilfen beantragen. Die Änderungen unterstreichen Essens Bestreben, sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft anzupassen.






