Essen setzt auf Integration: Wie Kufen und Jobcenter gemeinsam Arbeitsplätze schaffen

Admin User
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Eisenbahnschienen mit einem zentralen Pfahl, flankiert von Pfählen und Zäunen, Bäume im Mittelgrund und ein Gebäude mit Himmel im Hintergrund.

Essen setzt auf Integration: Wie Kufen und Jobcenter gemeinsam Arbeitsplätze schaffen

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 4. Dezember 2025 an der Landesveranstaltung „NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln“ teil. Die Zusammenkunft brachte kommunale Verantwortungsträger, Unternehmen und Jobcenter zusammen, um Wege zur Verbesserung des Zugangs von Zugewanderten zu Ausbildung und Beschäftigung zu erörtern.

Die Initiative vernetzt Gemeinden, Betriebe und Arbeitsagenturen in ganz Nordrhein-Westfalen. Ihr Ziel ist es, den Übergang von Migrantinnen und Migranten in eine berufliche Ausbildung und in stabile Arbeitsverhältnisse zu erleichtern.

Während der Veranstaltung bedankte sich Kufen bei den Organisatoren für die Einladung und die Möglichkeit zum Austausch. Die Diskussionen bezeichnete er als „Quelle neuer Energie“ für die laufenden Integrationsbemühungen in Essen. Der Oberbürgermeister verwies auf bestehende Projekte der Stadt, darunter die Jugendberufsagentur und die Beratungsstelle Wirtschaft und Migration. Zudem hob er die Zusammenarbeit zwischen dem Essener Integrationszentrum, dem örtlichen Jobcenter und privaten Unternehmen hervor. Diese Partnerschaften hätten bereits vielen Zugewanderten den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht, so Kufen.

An einer Podiumsdiskussion mit Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, Unternehmensvertretern und Fachleuten aus der Politik beteiligte sich Kufen ebenfalls. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche konkreten Schritte nötig sind, um die Beschäftigungschancen von Neuankömmlingen zu erhöhen. Kufen betonte, dass jede erfolgreiche Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit sowohl der Wirtschaft als auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt nutze. Die Veranstaltung unterstrich dabei die Botschaft, dass nachhaltige Fortschritte nur durch gemeinsame Verantwortung von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft gelingen können.

Die Gespräche in Essen ergaben klare Handlungsempfehlungen für die Zukunft. Lokale Betriebe und Behörden verfügen nun über neue Strategien, um Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Zugewanderte auszubauen. Die bestehenden Essener Programme sollen dabei weiterhin als Vorbild für landesweite Initiativen dienen.