08 June 2026, 14:09

Essen gestaltet drei Plätze klimafreundlich um – doch einer fällt weg

Klimaresilienter Revitalisierung öffentlicher Räume in der Stadt Essen - Aktueller Stand

Essen gestaltet drei Plätze klimafreundlich um – doch einer fällt weg

Essen treibt ein großes Klimaanpassungsprojekt voran, bei dem drei öffentliche Plätze neu gestaltet werden sollen. Der Stadtrat beschloss im Februar 2023 die Teilnahme am Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Vor Ort bekannt als „Platz fürs Klima“, zielt die Initiative darauf ab, städtische Flächen widerstandsfähiger gegen Hitze, Regen und Extremwetter zu machen.

Ursprünglich umfasste das Projekt den Marktplatz in Überruhr-Hinsel, den Borbecker Marktplatz sowie den Giebelplatz auf der Margarethenhöhe. Der Borbecker Platz wurde jedoch inzwischen aus den Plänen gestrichen. Bedenken wegen des Verlusts von Parkflächen führten zu seinem Ausschluss, sodass die beiden anderen Standorte wie vorgesehen weiterverfolgt werden.

Eine Machbarkeitsstudie hat bereits konkrete Maßnahmen für die verbleibenden Plätze skizziert. Die Stadt hat sich für eine ambitioniertere Lösung – „Variante 2“ – für Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz entschieden, um den Klimaschutz stärker zu verankern. Das Projektteam arbeitet nun mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) daran, diese Vorschläge weiter auszuarbeiten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch die Bürgerinnen und Bürger können die Neugestaltung mitbestimmen. Es sind Bürgerversammlungen geplant, um Anregungen zu sammeln, bevor die detaillierte Planung beginnt. Rückmeldungen aus lokalen Gremien, öffentlichen Veranstaltungen und der Förderstelle fließen ebenfalls in den Prozess ein.

In der nächsten Phase werden die Entwürfe auf Basis der öffentlichen und fachlichen Inputs finalisiert. Bei Erfolg könnten die klimaresilienten Plätze als Vorbild für künftige städtische Anpassungsprojekte dienen. Die Stadt erwartet, dass die Veränderungen die Lebensqualität steigern und gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels begegnen.

Quelle