eezy.nrw feiert 10 Millionen Fahrten – die digitale ÖPNV-Revolution in NRW
Theo Schmitzeezy.nrw feiert 10 Millionen Fahrten – die digitale ÖPNV-Revolution in NRW
Nordrhein-Westfalens digitales Tarifsystem eezy.nrw verzeichnet Meilenstein mit über 10 Millionen Fahrten
Seit seinem Start hat das digitale Tarifsystem eezy.nrw in Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Meilenstein erreicht: Über 10 Millionen Fahrten wurden damit bereits unternommen. Allein im April 2023 buchten Nutzer fast 602.000 Fahrten über die App – fast doppelt so viele wie im gleichen Monat des Vorjahres. Verkehrsminister Oliver Krischer feiert das System als eine „zweite Ticket-Revolution“ für die Region.
Die eezy.nrw-App wurde vor dreieinhalb Jahren eingeführt, um Gelegenheitsfahrern den ÖPNV zu erleichtern. Entwickelt in einer Kooperation zwischen Verkehrsverbünden, Tarifgemeinschaften und dem Landesverkehrsministerium, bietet sie ein flexibles Preismodell: Jede Fahrt beginnt mit einem Grundpreis zwischen 1,49 und 1,84 Euro, hinzu kommt ein kilometerabhängiger Aufschlag von 23 bis 29 Cent, berechnet nach Luftlinie.
Sobald die monatlichen Gesamtkosten eines Nutzers 58 Euro erreichen, sind alle weiteren Fahrten innerhalb Nordrhein-Westfalens für den Rest des Monats kostenlos. Dieses gedeckelte Preismodell hat die Nutzung deutlich gesteigert – im April 2023 verzeichnete die App 13,6 Prozent mehr Fahrten als im März. Das einzigartige Tarifsystem hebt eezy.nrw von anderen Bundesländern ab und bietet eine Alternative zu Pauschaltickets wie dem Deutschlandticket.
Der Erfolg der App spiegelt ihre wachsende Beliebtheit wider, insbesondere bei Nutzern, die herkömmliche Ticketkäufe bisher als umständlich empfanden. Durch den Abbau von Hürden macht eezy.nrw Busse und Bahnen für kurze oder unregelmäßige Fahrten attraktiver.
Die stetig steigenden Nutzungszahlen deuten auf einen Wandel im Umgang mit dem ÖPNV in Nordrhein-Westfalen hin. Mit über 10 Millionen erfassten Fahrten und monatlich wachsenden Zahlen erweitert das System kontinuierlich seine Reichweite. Die monatliche Kostenobergrenze und das Pay-as-you-go-Modell bieten Fahrgästen in der Region eine flexible Alternative.






