02 April 2026, 12:13

Düsseldorfer Mahnwache gedenkt der Hamas-Geiseln seit Oktober 2023

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Protestdemo in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige mit Schildern und Fahrrädern, vor einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel.

Düsseldorfer Mahnwache gedenkt der Hamas-Geiseln seit Oktober 2023

Wöchentliche Mahnwache in Düsseldorf hält an die Geiseln des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 in Erinnerung

Seit Februar 2024 organisieren Eva Lindner und Rivkah Young in Düsseldorf eine wöchentliche Mahnwache, die an die bei dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln erinnert. Mit Plakaten und Social Media halten sie das Thema prägnant in der Öffentlichkeit präsent.

Die Aktion entstand als Reaktion auf den brutalen Überfall der Hamas, bei dem über 1.200 Israelis getötet und zahlreiche Menschen als Geiseln genommen wurden. Teilnehmer tragen bei den Demonstrationen Fotos der noch Vermissten, um ihre Gesichter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Lindner, von Beruf Fotografin, dokumentiert jede Veranstaltung, während Bilder und Videos online unter dem Hashtag #BringtSieJetztNachHause geteilt werden.

Die Initiative steht zudem im Zusammenhang mit einer größeren Ausstellung zum zweiten Jahrestag eines Massakers an Juden. Bürgermeister Stephan Keller hat die Aktion öffentlich unterstützt und sie als "Stellungnahme gegen die Barbarei" bezeichnet. Die wöchentlichen Zusammenkünfte dienen gleichermaßen als Protest und als Gedenkveranstaltung für die Opfer.

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Die Mahnwachen in Düsseldorf zeigen keine Anzeichen von Nachlass. Durch kontinuierliche Dokumentation und öffentliche Teilhabe wollen die Organisatoren den Druck aufrechterhalten, um die Freilassung der Geiseln zu erwirken. Die Unterstützung der Stadt unterstreicht die Botschaft: Die Opfer und ihre Angehörigen sind nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle