Drei "Digital Making Places" revolutionieren digitales Lernen im Bergischen Land
Theo SchmitzDrei "Digital Making Places" revolutionieren digitales Lernen im Bergischen Land
Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet
Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei neue „Digital Making Places“ eröffnet worden. Diese Lernzentren bieten Schülerinnen und Schülern Zugang zu modernster Technologie und unterstützen Lehrkräfte dabei, innovative Unterrichtsmethoden zu entwickeln. Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Initiative zur Stärkung der digitalen Bildung in der Region.
Die Einrichtungen sind nun an vier Standorten in Betrieb: am Schulzentrum Cyriax in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen, an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie am Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Städte Overath und Wermelskirchen sowie die Kreishandwerkerschaft stellten die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung.
Jeder dieser Lernorte ist mit Ausrüstung für Audio- und Videoproduktion, Virtual Reality, Robotik und digitale Fertigung ausgestattet. Die technische Ausstattung wurde über das Programm DigitalPakt Schule des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert, um den Schulen die notwendigen Ressourcen bereitzustellen.
Die Initiative entstand durch die enge Zusammenarbeit von Schulen, Kommunalverwaltungen und dem regionalen Bildungsnetzwerk. Betrieben werden die „Digital Making Places“ vom Amt für Bildung und Integration des Rheinisch-Bergischen Kreises. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Technologie nutzen, sondern selbst gestalten, experimentieren und ihre digitalen Kompetenzen aktiv weiterentwickeln.
Neben der technischen Ausbildung soll das Programm auch die Chancengleichheit fördern und das allgemeine Bildungsniveau heben. Auch Lehrkräfte profitieren, da sie neue Möglichkeiten erhalten, Schülerinnen und Schüler durch praxisnahes digitales Lernen zu begeistern.
Die „Digital Making Places“ statten nun Lernende und Lehrende mit modernen Werkzeugen und Schulungen aus. Durch die Förderung von Kreativität und technischen Fähigkeiten bereitet die Initiative junge Menschen auf eine digitale Zukunft vor. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der weiteren Zusammenarbeit zwischen Schulen, lokalen Partnern und dem Bildungsamt des Kreises ab.






