Dortmunds einzigartiges SiBB-Projekt: Wie die Stadt Kriminalität im ÖPNV bekämpft
Theo SchmitzDortmunds einzigartiges SiBB-Projekt: Wie die Stadt Kriminalität im ÖPNV bekämpft
Einzigartige Sicherheitsinitiative in Dortmund: Kampf gegen Kriminalität im ÖPNV
Seit 2018 setzt Dortmund mit dem SiBB-Projekt ein bundesweit einmaliges Konzept zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Nahverkehr um. Keine andere deutsche Stadt hat in diesem Zeitraum ein vergleichbares Programm eingeführt. Das Vorhaben zielt darauf ab, Sicherheit und Ordnung an zentralen Verkehrsknotenpunkten zu gewährleisten.
Im Rahmen von SiBB arbeiten die Dortmunder Polizei, Bundesbeamte und der städtische Ordnungsdienst eng zusammen. Ihre gemeinsamen Einsätze konzentrieren sich auf große und besonders gefährdete Standorte – darunter der Dortmunder Hauptbahnhof. Die Kontrollen finden mehrmals jährlich zu unvorhersehbaren Zeitpunkten statt.
Bei den bisherigen Operationen wurden 3.264 Fahrgäste überprüft. Die Teams beobachteten zudem auffällige Personen und sorgten dafür, dass Beamte für die Öffentlichkeit sichtbar und ansprechbar blieben. Als Ergebnis wurde eine Strafanzeige erstattet.
Doch das Projekt geht über reine Repression hinaus: Durch eine verstärkte Polizeipäsenz und präventive Kontrollen soll das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste gestärkt werden. Die Behörden hoffen, so Kriminalität abschrecken und das Vertrauen in die öffentliche Sicherheit zu verbessern.
Seit seinem Start bleibt SiBB das einzige Programm seiner Art in Deutschland. Mit laufenden Einsätzen und einem Fokus auf Brennpunkte fungiert es als zusätzliche Säule im Dortmunder Kampf gegen Straßenkriminalität. Die unregelmäßigen, aber häufigen Kontrollen sind ein zentraler Bestandteil der städtischen Sicherheitsstrategie.






