13 April 2026, 16:10

Dortmunder Apotheken bereiten sich auf verpflichtende elektronische Patientenakte vor

Schwarz-weiß-Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments" liest.

Dortmunder Apotheken bereiten sich auf verpflichtende elektronische Patientenakte vor

Dortmunder Apotheken unterstützen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) – ab 2025 verpflichtend

Ab dem 1. Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen, die im kommenden Jahr verbindlich eingeführt wird. Das System soll die Sicherheit und Behandlungsqualität für Patientinnen und Patienten verbessern.

Die ePA erfasst automatisch jede E-Rezept-Verordnung und ausgegebene Medikamente, wodurch eine sichere elektronische Medikationsliste entsteht. Apotheker erhalten so einen besseren Überblick über Arzneimittel, die von verschiedenen Fachärzten verschrieben wurden – das reduziert Fehler und fördert die Abstimmung zwischen den Behandlern. Patienten behalten dabei die Kontrolle: Sie können den Zugriff auf ihre Daten über die App ihrer Krankenkasse oder direkt beim Versicherer einschränken.

Ab dem nächsten Jahr dürfen Apotheken zudem eigene Einträge in die Medikationsliste vornehmen, etwa zu rezeptfreien Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln. Aktuell können sie Patientendaten für drei Tage über die Gesundheitskarte einsehen, um im Bedarfsfall auf aktuelle Informationen zugreifen zu können.

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Trotz der Vorteile gibt es noch Hürden: Die Telematikinfrastruktur, die die ePA und E-Rezepte trägt, leidet weiterhin unter technischen Problemen, die behoben werden müssen. Die Dortmunder Apotheken betonen, dass sie sensible Daten vertraulich behandeln und ausschließlich zur Verbesserung der Patientenversorgung nutzen werden.

Die verpflichtende Einführung der ePA stellt für das Gesundheitswesen in Dortmund einen bedeutenden Wandel dar. Durch die lückenlose Medikamentendokumentation und die patientengesteuerte Datenfreigabe soll das System Risiken verringern und die Behandlung optimieren. Ob der Erfolg gelingt, hängt jedoch davon ab, ob die anhaltenden technischen Schwierigkeiten in der unterstützenden Infrastruktur gelöst werden.

Quelle