Deutsche Telekom revolutioniert 2026: Glasfaser, Roaming und Aktienrückkauf im Fokus
Tobias SchwarzDeutsche Telekom revolutioniert 2026: Glasfaser, Roaming und Aktienrückkauf im Fokus
Deutsche Telekom kündigt große Veränderungen für Anfang 2026 an
Die Deutsche Telekom hat für das frühe Jahr 2026 mehrere weitreichende Maßnahmen angekündigt. Das Unternehmen baut sein Glasfasernetz aus, passt Mobilfunk-Leistungen an und startet ein Aktienrückkaufprogramm. Diese Schritte werden sich auf Kunden, Investoren und den Breitbandausbau in ganz Deutschland auswirken.
Am 16. Januar 2026 gaben die Deutsche Telekom und NetCologne eine neue Partnerschaft für den Glasfaserausbau im Ruhrgebiet bekannt. Die Kooperation soll den Breitbandausbau in Städten wie Köln, Düsseldorf und Essen beschleunigen. In der ersten Phase werden 30.000 Haushalte in Bochum angeschlossen, bis Ende 2029 sollen weitere 30.000 Haushalte folgen.
Zudem senkt das Unternehmen die Kosten, indem es Infrastruktur mit Partnern teilt. Diese Strategie verringert die Investitionslast und beschleunigt gleichzeitig den Netzausbau. Ab Februar 2026 steigt der Preis für eine zweite PlusCard für Erwachsene um 50 Prozent. Gleichzeitig erhalten Zweitkarten künftig EU-Roaming für die Datennutzung außerhalb Europas – damit entsprechen die Leistungen denen der Hauptverträge.
Bereits am 5. Januar 2026 startete die Deutsche Telekom ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2 Milliarden Euro, das bis Ende des Jahres abgeschlossen werden soll.
Durch den Glasfaserausbau erhalten bis zu 60.000 weitere Haushalte im Ruhrgebiet schnelleres Internet. Kunden mit Zweitkarten müssen zwar höhere Kosten tragen, profitieren aber von verbesserten Roaming-Leistungen. Das Aktienrückkaufprogramm unterstreicht zudem die finanzielle Weichenstellung des Konzerns für das Jahr 2026.






