Denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut
Tobias SchwarzDenkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut
Historisches Gebäude in Herford wird zur ersten stationären Hospizeinrichtung der Region umgebaut
Ein denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird derzeit zum ersten stationären Hospiz der Region umgebaut. Das Projekt unter der Leitung des Architekten Byron-Leigh Brown sieht die Sanierung des 140 Jahre alten Gebäudes „Unter den Linden 41“ vor – unter strenger Einhaltung des Denkmalschutzes. Finanziert wird das Vorhaben von der Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“, die das Anwesen 2021 erworben hatte.
Das Haus beherbergte einst eine Tagesklinik für regionale Krankenhäuser. Künftig entsteht hier auf rund 2.200 Quadratmetern ein Hospiz mit zehn Gästezimmern, einem barrierefreien Aufzug und einer Dachterrasse. Betreiber ist die gemeinnützige Hospiz Herford gGmbH, ein Gemeinschaftsprojekt des Diakonischen Werks Vlotho und des Kirchenkreises Herford.
Die Bauarbeiten erfolgen unter Auflagen der Denkmalpflege, um das historische Erbe des Gebäudes zu bewahren. Kürzlich führte Landrat Jürgen Müller die Mitglieder des Stiftungsrats bei einer Begehung über das Gelände. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant.
Das Hospiz wird palliativmedizinische Versorgung, Begleitung und Unterstützung für Patient:innen aus der Region anbieten. Zur Finanzierung des Projekts werden Spenden über die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ oder direkt bei der Sparkasse Herford entgegengenommen.
Nach Abschluss der Arbeiten schließt das Hospiz eine wichtige Versorgungslücke im lokalen Gesundheitswesen. Das sanierte Gebäude verbindet dann moderne Hospizarbeit mit historischem Charme. Spenden bleiben auch in der finalen Bauphase unverzichtbar.






