Chaos in Viersen: 20-Jähriger flieht vor Polizei und verletzt Beamten
Tobias SchwarzChaos in Viersen: 20-Jähriger flieht vor Polizei und verletzt Beamten
Ein 20-jähriger Mann aus Viersen sieht sich nach einem chaotischen Verkehrsvorfall am Sonntag mit mehreren Anklagepunkten konfrontiert. Die Polizei versuchte, ihn zur Befragung anzuhalten, doch er ergriff die Flucht zu Fuß und wurde bei der Konfrontation aggressiv. Nun ermitteln die Behörden wegen Fahrens ohne Führerschein und des Verdachts auf Drogenkonsum am Steuer.
Der Vorfall begann, als der Mann eine rote Ampel überfuhr, verbotenerweise wendete und sein Fahrzeug auf dem Gehweg parkte. Zivilbeamte näherten sich dem Wagen, um ihn zu befragen, doch er floh sofort.
Als er gestellt wurde, weigerte er sich, seinen Ausweis vorzuzeigen oder bei Alkohol- und Drogentests mitzuwirken. Die Beamten versuchten, ihn in Handschellen zu legen, doch er wehrte sich heftig und verletzte dabei einen Ordnungsbeamten. Obwohl er behauptete, nicht gefahren zu sein, gab er zu, keinen Führerschein zu besitzen.
Seine Mutter, die als Halterin des Fahrzeugs eingetragen ist, gestand später, selbst gefahren zu sein. Allerdings wird nun gegen sie separat ermittelt, weil sie ihrem Sohn – der bereits polizeibekannt ist – das Führen des Wagens ermöglicht hatte.
Die Straßenverkehrsbehörde wurde informiert und wird entscheiden, ob der Mann künftig einen Führerschein beantragen darf. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen des Verdachts auf Drogen im Straßenverkehr, während seiner Mutter mögliche Vorwürfe drohen, weil sie einen Fahrer ohne Führerschein ihr Auto nutzen ließ.






