24 May 2026, 20:11

Chaos in Ohligs: Warum der neue Kreisverkehr alle verärgert

BfS: Probleme nach der Renovierung des Doppelkreisels in Ohligs

Chaos in Ohligs: Warum der neue Kreisverkehr alle verärgert

Umgestaltung des doppelten Kreisverkehrs in Ohligs sorgt für unerwartete Probleme

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Die Sanierung des doppelten Kreisels in Ohligs hat für Autofahrer, Radfahrer und lokale Veranstaltungen unerwartete Schwierigkeiten mit sich gebracht. Anwohner und Veranstalter kritisieren nun mangelnde Planung und fehlende Kommunikation. Viele der Änderungen funktionieren nicht wie vorgesehen – die Frustration in der Nachbarschaft wächst.

Seit Beginn der Bauarbeiten hat sich der Verkehrsfluss verschlechtert statt verbessert. Das Abbiegen nach rechts in die Bonner Straße gestaltet sich nun schwierig, während das Linksabbiegen gefährlich und nahezu unmöglich geworden ist. Auch Radfahrer sehen sich durch die unglücklich konzipierten Änderungen größeren Risiken ausgesetzt.

Die neu eingeführten Einbahnstraßenregelungen stoßen bei Anwohnern auf Kritik, die sich über unzureichende Vorabinformationen beklagen. Statt einer breiten Bürgerbeteiligung scheinen einzelne Interessengruppen stärker berücksichtigt worden zu sein. Sieben zentrale Bedenken, die während öffentlicher Diskussionen geäußert wurden, haben sich inzwischen ganz oder teilweise bestätigt.

Lokale Veranstalter, darunter die Macher des Dümpel-Festivals, kämpfen mit den Folgen der Umgestaltung. Unklar bleibt, ob das Projekt überhaupt die gastronomische oder veranstaltungsbezogene Entwicklung im Viertel fördern wird. Die Bürgergemeinschaft Solingen e.V. (BCS) fordert nun Überprüfungen und Nachbesserungen, um die anhaltenden Probleme zu beheben.

Viele fordern, dass künftige Projekte aus diesen Fehlern lernen müssen. Besser durchdachte Planung, transparentere Kommunikation und Entscheidungen, die die gesamte Gemeinschaft einbeziehen, seien nötig, um ähnliche Pannen zu vermeiden.

Die Kreisverkehrs-Sanierung hinterlässt Autofahrer, Radfahrer und Veranstalter mit täglichen Herausforderungen. Angesichts verärgerter Anwohner und bestätigter Kritikpunkte mehren sich die Rufe nach Korrekturen. Künftige Vorhaben müssen diese Versäumnisse aufarbeiten, um reibungslosere und breiter akzeptierte Veränderungen zu gewährleisten.

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