03 April 2026, 14:10

Burmester gewinnt Kölner OB-Wahl – und setzt auf Olympische Spiele 2036

Ein detaillierter Stadtplan von Köln, Deutschland, mit einer darübergelegten Zeichnung eines Gebäudes auf einem Blatt Papier, das Text über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Stadt enthält.

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln ausrichten - Burmester gewinnt Kölner OB-Wahl – und setzt auf Olympische Spiele 2036

Torsten Burmester hat die Stichwahl um das Kölner Oberbürgermeisteramt gewonnen und übernimmt damit die Führung in Deutschlands viertgrößter Stadt. Sein Sieg fällt in eine Phase, in der Nordrhein-Westfalen eine Olympische Bewerbung mit dem Rhein-Ruhr-Gebiet als Zentrum vorbereitet. Burmester, ehemaliger Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), möchte den Fokus nun stärker auf Köln selbst lenken.

Burmester hatte seine Position beim DOSB Ende letzten Jahres aufgegeben. Die Organisation plant, ihr Bewerbungskonzept sowie die ausgewählte Stadt oder Region bis Herbst 2026 finalisieren. Noch nicht entschieden ist, ob man sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird.

Kölns Vorschlag sieht die Stadt als "Leitstadt" der Rhein-Ruhr-Bewerbung vor. Geplant sind ein Olympisches Dorf und ein temporäres Leichtathletikstadion im Norden, um die Entwicklung im seit langem brachliegenden Kreuzfeld-Viertel anzukurbeln. Bund und Land würden Infrastrukturprojekte und die Sanierung von Sporteinrichtungen mit Subventionen fördern, doch konkrete Kostenzahlen wurden bisher nicht veröffentlicht.

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Burmester argumentiert, dass der weltweite Ruhm des Kölner Doms das internationale Profil der Bewerbung stärken könnte. München hat bereits die öffentliche Unterstützung gesichert – bei einer Bürgerabstimmung 2025 sprachen sich über 60 Prozent für die Pläne aus. Auch Berlin und Hamburg sind im Rennen, haben ihre detaillierten Strategien jedoch noch nicht offengelegt.

Der DOSB wird 2026 zwischen den konkurrierenden Bewerbungen entscheiden. Köln drängt nun auf eine prominentere Rolle im Rhein-Ruhr-Konzept. Burmesters Wahl verleiht den Olympischen Ambitionen der Stadt zusätzliches politisches Gewicht. Die endgültige Entscheidung wird maßgeblich prägen, wie Deutschland sich um die Ausrichtung künftiger Spiele bewirbt.

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