Bürgergemeinschaft Solingen kritisiert unfaire Gehälter für Krankenhauspersonal scharf
Theo SchmitzBürgergemeinschaft Solingen kritisiert unfaire Gehälter für Krankenhauspersonal scharf
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat die jüngsten Entscheidungen zu den Gehaltsregelungen für Krankenhauspersonal scharf kritisiert. Die Gruppe wirft vor, dass die neue Entgeltstruktur eine faire Bezahlung für unentbehrliche Beschäftigte im öffentlichen Dienst untergräbt. Krankenhausmitarbeiter:innen, so die BfS, leisteten unverzichtbare Arbeit, erhielten jedoch Löhne, die ihrem Beitrag in keiner Weise gerecht würden.
Besonders ablehnend steht die BfS dem Vorhaben von CDU, FDP und SPD gegenüber, künftige Gehaltsverhandlungen in nicht-öffentlichen Ausschusssitzungen zu führen. Jan Salewski, Sprecher der BfS, betonte, dass derart weitreichende Entscheidungen einer offenen und öffentlichen Debatte bedürften. Die Organisation verurteilt zudem die Verschlechterung der Entgeltbedingungen, während das Krankenhaus gleichzeitig behauptet, die Tarifbindung nicht vollständig aufzugeben.
Martin Bender, ebenfalls für die BfS, bezeichnete die neuen Gehaltsregelungen als Ursache für prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Änderungen stünden im Widerspruch zu den Grundwerten der BfS, so Bender. Die Gruppe argumentiert weiter, dass die Bewältigung der finanziellen Probleme des Krankenhauses nicht auf Kosten der Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals gehen dürfe.
Nach Ansicht der BfS haben die gewählten Vertreter:innen von CDU, FDP und SPD versagt, die Interessen der Beschäftigten zu wahren. Durch die Verlegung der Verhandlungen hinter verschlossene Türen hätten diese Parteien die Verantwortung auf die BfS und die Grünen abgewälzt.
Die Gehaltsstruktur des Krankenhauses steht wegen mangelnder Transparenz und Fairness massiv in der Kritik. Die Mitarbeiter:innen sehen sich verschlechterten Bedingungen ausgesetzt – trotz ihrer zentralen Rolle im Gesundheitswesen. Die BfS setzt sich weiterhin für einen offenen und gerechteren Ansatz in den Gehaltsverhandlungen ein.






