Burg/Höhscheid kämpft mit Verkehrschaos und mangelnder Sauberkeit – IHK sucht Lösungen
Tobias SchwarzBurg/Höhscheid kämpft mit Verkehrschaos und mangelnder Sauberkeit – IHK sucht Lösungen
Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat kürzlich in Burg/Höhscheid, Solingen, einen Bezirksdialog veranstaltet. Rund 20 Teilnehmer kamen zusammen, um über lokale Anliegen zu diskutieren – dabei brachten Unternehmer anhaltende Probleme zur Sprache, die die Region belasten.
Verkehr und Sauberkeit kristallisierten sich als zentrale Sorgen der Anwesenden heraus. Zwar gebe es in Burg leichte Verbesserungen, doch die Probleme bestünden fort, so die Rückmeldung der Unternehmen. Besonders frustrierend seien die andauernden Brückenarbeiten über die Autobahn A1, die zu langen Umleitungen zwängen und die Zahl der Touristen aus Wermelskirchen spürbar verringerten.
Kritik gab es zudem an irreführenden Verkehrsschildern auf der A1, die den Eindruck erweckten, Ausfahrten seien komplett gesperrt. Die Bergische IHK kündigte an, sich dieser Thematik anzunehmen und mit den zuständigen Behörden in Dialog zu treten. Ein weiteres Thema war die unzureichende Straßenreinigung in Solingen-Burg sowie die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper, wodurch die Abfallentsorgung ohne private Unterstützung auskommen müsse.
An der Veranstaltung nahmen prominente Vertreter teil, darunter IHK-Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der politische Berater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer. Die Diskussionen zeigten die konkreten Herausforderungen des Bezirks auf, wobei Zusagen gemacht wurden, sich gezielt um Probleme wie die Beschilderung und die Sauberkeit zu kümmern.






