BTS kehrt mit Arirang zurück – ein Album zwischen Triumph und Herausforderungen
Tobias SchwarzBTS kehrt mit Arirang zurück – ein Album zwischen Triumph und Herausforderungen
BTS veröffentlicht Arirang – das erste vollständige Studioalbum der Band seit vier Jahren
Die mit Spannung erwartete Rückkehr der Gruppe erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem einige Mitglieder noch ihren verpflichtenden Militärdienst absolvierten.
Der Titelsong des Albums, Swim, wurde während eines live gestreamten Auftritts auf Netflix präsentiert und verzeichnete weltweit über 18,4 Millionen Zuschauer.
Die Produktion von Arirang war von Anfang an mit Herausforderungen verbunden. Jin, das älteste Mitglied, befand sich während der Albumarbeiten auf einer Solotournee im Ausland, während der Rest der Band an den Aufnahmen arbeitete. Seine verspätete Ankunft beim Songwriting-Camp in den USA führte dazu, dass er wichtige kreative Phasen verpasste.
Zudem litt Jin in dieser Zeit unter gesundheitlichen Problemen, weshalb sein künstlerischer Einfluss – sonst ein Markenzeichen der Band – diesmal begrenzt blieb. Auch seine charakteristische Farbe, die traditionell mit ihm assoziiert wird, fehlt in den visuellen Elementen des Albums. Aufgrund von Terminüberschneidungen erhielt er keine Songwriting-Credits für Arirang – eine seltene Ausnahme für die Gruppe.
Das fertige Album umfasst 14 Titel und verbindet den typischen BTS-Sound mit neuen Einflüssen. Trotz aller Hindernisse markiert die Veröffentlichung einen bedeutenden Moment für die Band, die sich nach Jahren individueller Projekte und Militärverpflichtungen wieder vereint.
Ihr Comeback-Auftritt auf Netflix entwickelte sich zu einem globalen Ereignis: Fans aus aller Welt schalteten ein und stellten einen neuen Rekord für Live-Musikstreams auf der Plattform auf.
Arirang erscheint in einer Übergangsphase für BTS. Die Veröffentlichung fällt mit dem Ende der Militärdienstzeiten einiger Mitglieder und der Wiederaufnahme gemeinsamer Aktivitäten zusammen. Mit 14 neuen Songs und einem rekordverdächtigen Livestream unterstreicht das Projekt ihre Rückkehr ins Rampenlicht – doch Jins geringere Beteiligung zeigt, mit welchen logistischen Hürden die Band zu kämpfen hatte.






