Britischer Challenger-3-Panzer besteht entscheidende Schusstests in Norddeutschland
Nina HerrmannBritischer Challenger-3-Panzer besteht entscheidende Schusstests in Norddeutschland
Großbritannien hat eine entscheidende Phase in der Entwicklung seines Challenger-3-Kampfpanzers erreicht. Die lebenswichtigen Schießtests wurden nun erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein im 800-Millionen-Pfund-Programm. Verteidigungsminister Grant Shapps besuchte kürzlich den neuesten Prototyp im RBSL-Werk in Telford.
Die Qualifikationsschießen fanden in Norddeutschland statt. Der erste Challenger 3 testete seine Präzision, indem er Ziele aus verschiedenen Entfernungen traf. Dies folgte auf den Besuch von Premierminister Rishi Sunak in Berlin und unterstreicht die internationalen Verbindungen des Projekts.
Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) liefert den Challenger 3 im Rahmen eines Großauftrags. Der Panzer verfügt über einen neuen Turm mit einer Glattrohrkanone, modernisierte Sensoren, verstärkte Panzerung und ein Aktives Schutzsystem. Er gilt als der tödlichste und überlebensfähigste Panzer der britischen Armee.
Das Programm hat bereits fast 300 Arbeitsplätze bei RBSL geschaffen, darunter 130 Ingenieure und 70 Techniker. Weitere 450 Stellen wurden im gesamten Vereinigten Königreich gesichert. Der Challenger 3 soll bis mindestens 2040 als Hauptkampfpanzer der Armee dienen.
Der neue Panzer wird ältere Modelle ersetzen und die gepanzerten Kapazitäten Großbritanniens stärken. Sein fortschrittliches Design und die verlängerte Einsatzdauer sollen die zukünftigen Anforderungen der Armee sichern. Zudem festigt das Projekt die Zusammenarbeit der Verteidigungsindustrien zwischen Großbritannien und Deutschland.






