02 April 2026, 18:09

Bergisch Gladbach feiert Vielfalt mit Fußballturnier gegen Rassismus

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, wobei einige auf Stühlen sitzen und andere stehen, während Hügel und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund zu sehen sind.

Bergisch Gladbach feiert Vielfalt mit Fußballturnier gegen Rassismus

Bergisch Gladbach beendet die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt

Mit dem "Kick gegen Rassismus" hat Bergisch Gladbach kürzlich seine Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 abgeschlossen – ein Fußballturnier, das Einheit und kulturelle Vielfalt feierte. Das Event brachte Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft zusammen und unterstrich damit das klare Bekenntnis der Stadt gegen Diskriminierung. Organisiert von einem lokalen Bündnis aus über 30 Initiativen, zielte die Kampagne darauf ab, durch Sport und Gemeinschaftsengagement Respekt und Chancengleichheit zu fördern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das als Abschlussveranstaltung ausgetragene Turnier vereinte neun Mannschaften mit Spieler:innen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das für die Werte der Veranstaltung stand. Insgesamt 36 Partien wurden ohne Schiedsrichter:innen gespielt – ein Zeichen für Fairplay und gegenseitigen Respekt auf dem Platz.

Als Sieger ging der IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor, während Bürgermeister Marcel Kreutz die Finalspiele besuchte. Das Turnier war Teil eines umfassenden Programms mit über 30 Aktionen, das vom "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt" koordiniert wurde. Dieses Netzwerk aus sozialen, religiösen und politischen Gruppen gestaltete die zweiwöchige Kampagne unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".

Während in vielen deutschen Städten ähnliche Initiativen erwartet werden, sind konkrete Details zur bundesweiten Beteiligung 2026 noch unklar. Die Planung läuft noch, offizielle Ankündigungen stehen Anfang April noch aus.

Der "Kick gegen Rassismus" zeigte exemplarisch, wie Bergisch Gladbach für Inklusion und Solidarität eintritt. Durch den Verzicht auf klassische Preise zugunsten symbolischer Banner stärkte die Veranstaltung ihre Botschaft der Einheit. Die Arbeit des Bündnisses soll auch künftig die Teilhabe an Antirassismus-Kampagnen in der Region vorantreiben.

Quelle