Avignon-Festival 2026 feiert koreanische Kunst als Gastsprache
Das 80. Avignon-Festival wählt Koreanisch als offizielle Gastsprache für 2026
Zum ersten Mal steht mit Koreanisch eine asiatische Sprache im Mittelpunkt des Gastprogramms des renommierten Festivals. Vom 4. bis 25. Juli präsentiert das Festival neun Werke von sieben koreanischen Künstler:innen aus den Bereichen Theater, Tanz und szenische Lesungen.
Das koreanische Programm vereint zeitgenössische Aufführungen mit neuen Kreationen. Koo Ja-ha zeigt drei Stücke: Kuckuck, Die Geschichte des koreanischen Westtheaters und Haribo Kimchi. Die Choreografin Her Sung-im bringt mit 1 Grad Celsius einen zeitgenössischen Tanz über Umweltfragen auf die Bühne.
Ebenfalls im Programm: Inselgeschichte von Lee Kyung-sung, Mulji von Lee Jin-yeob und Schnee, Schnee, Schnee von Lee Jar-ram. Die Produktion KIN: Yeonhee Project 1 der Gruppe Liquid Sound ergänzt das Angebot, dazu kommt eine szenische Lesung von Han Kangs Wir trennen uns nicht mit Lee Hye-young in der Hauptrolle.
Die Auswahl entstand in Zusammenarbeit mit der Korea Arts Management Service und dem Seoul Performing Arts Festival. Die Veranstalter möchten mit dem diesjährigen Schwerpunkt die Tiefe und Vielfalt der koreanischen darstellenden Künste präsentieren.
Vom 4. bis 25. Juli haben Besucher:innen die Gelegenheit, koreanisches Theater, Tanz und Literatur zu erleben. Mit neun Produktionen – von etablierten wie aufstrebenden Künstler:innen – unterstreicht das Programm den wachsenden Einfluss Koreas in der globalen Kunstszene. Noch nie zuvor wurde einer asiatischen Sprache in Avignon eine solche Bedeutung beigemessen.






