20 June 2026, 18:07

Arena Bergisch Land: Investoren zeigen Interesse – doch Hürden bleiben

Arena Bergisch Land: Stadt, SEG und BHC aktualisieren Politikstatus

Arena Bergisch Land: Investoren zeigen Interesse – doch Hürden bleiben

Entwicklung der Arena Bergisch Land in Solingen macht Fortschritte – wichtige Updates beim jüngsten Workshop

Die Pläne für die Arena Bergisch Land in Solingen nehmen Gestalt an: Beim jüngsten Workshop gab es zentrale Neuigkeiten zum Stand des Projekts. Die SEG, die für die Umsetzung verantwortliche Trägergesellschaft, präsentierte einen Überblick über den Planungsprozess für das Stadt- und Sportquartier Weiersberg. Zwar zeigt sich wachsendes Interesse von Investoren, doch stehen noch mehrere Hürden einer endgültigen Entscheidung im Weg.

Carsten Zimmermann, Geschäftsführer der SEG, skizzierte den aktuellen Stand der Prüfung und Planung für das Quartier. Die Organisation empfahl der Stadt, den Zeitplan für die Arena Bergisch Land anzupassen – in Erwartung von Stellungnahmen der Investoren, die für diesen Sommer angekündigt sind.

Die politischen Fraktionen in Solingen haben sich darauf verständigt, eine gemeinsame Sitzung des Sportausschusses und des Hauptausschusses zu verschieben. Die Verzögerung soll Raum für das Feedback der Investoren geben, das für das weitere Vorgehen entscheidend ist. Auch Jörg Förste vom Deutschen Handballbund (DHB) sprach beim Workshop und gab Einblicke in die aktuelle Lage des Handballs in Deutschland.

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Potenzielle Geldgeber signalisieren eine starke Bereitschaft, Bau und Betrieb einer modernen Multifunktionsarena zu finanzieren. Bis zum Abschluss des Entscheidungsprozesses wünschen sie jedoch Anonymität. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit den Eigentümern eines bevorzugten Grundstücks – eine endgültige Einigung steht aber noch aus.

Zentrale Fragen wie die Verfügbarkeit des Geländes, die Investitionskosten und die künftigen Betriebskosten werden weiterhin geprüft. Bürgermeister Tim Kurzbach bestätigte zwar das Investoreninteresse, machte aber deutlich, dass die Stadt weder am Bau noch am Betrieb der Arena finanziell beteiligt sein werde.

Das Projekt hängt maßgeblich von den Rückmeldungen der Investoren und noch offenen logistischen Details ab. Sobald das Feedback vorliegt und die Verhandlungen abgeschlossen sind, wird die Stadt ihre nächsten Schritte neu bewerten. Bis dahin bleibt der Planungsprozess in einer Warteschleife – während im Hintergrund weiterverhandelt wird.

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