24 April 2026, 18:34

72-Jährige entgeht knapp dubiosem Online-Liebesbetrug mit falschem Prinzen

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

72-Jährige entgeht knapp dubiosem Online-Liebesbetrug mit falschem Prinzen

72-Jährige aus dem Kreis Coesfeld entgeht nur knapp einem Online-Betrug mit hohem Schaden

Eine 72-jährige Frau aus dem Kreis Coesfeld ist knapp daran vorbeigeschrammt, durch einen Online-Betrug mehrere tausend Euro zu verlieren. Nach der Kontaktaufnahme mit einem Mann, der sich als Prinz aus Dubai ausgab, wandte sie sich am Samstagnachmittag an die Polizei. Der Betrüger hatte sie unter falschen Vorwänden dazu bringen wollen, Geld zu überweisen.

Die Frau war dem Betrüger zunächst im Internet begegnet, wo er sich als vermögender Prinz aus Dubai präsentierte, der in den USA lebe. Im Laufe der Zeit manipulierte er sie mit intensiver emotionaler Druckausübung – täglliche Liebesbekundungen und Heiratsanträge inklusive –, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Anschließend bat der Betrüger sie, einen kleineren Geldbetrag zu überweisen, angeblich für Gerichtskosten. Als sie dem nachkam, forderte er eine höhere Summe von 2.500 Euro. Diesmal behauptete er fälschlicherweise, das Geld sei für Transportgebühren eines Milliardenvermögens bestimmt, das er mit ihr teilen wolle.

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Bevor die Frau die 2.500 Euro überwies, sprach sie mit einer Freundin und ihrer Tochter. Besorgt rieten diese ihr, die Polizei einzuschalten. Die Beamten empfahlen ihr, den WhatsApp-Account des Betrügers zu blockieren und keinesfalls weiteres Geld zu senden.

Mittlerweile hat die Frau Anzeige wegen Betrugs erstattet. Die Polizei bestätigte, dass sie die höhere Summe noch nicht überwiesen hatte und so weitere finanzielle Verluste verhindert wurden. Der Fall zeigt die Gefahren von Online-Beziehungen, in denen es um Geldforderungen geht.

Quelle