17 April 2026, 20:09

55-Jähriger verliert tausende Euro an Anlagebetrüger nach Fake-Werbung

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten Familien monatlich Hunderte von Dollar.

55-Jähriger verliert tausende Euro an Anlagebetrüger nach Fake-Werbung

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat durch Betrüger im Zusammenhang mit Kapitalanlagen mehrere tausend Euro verloren. Der Schwindel begann, nachdem er auf eine Werbeanzeige in den sozialen Medien reagiert hatte, die hohe Renditen versprach. Die Polizei warnt nun vor ähnlichen Maschen und ruft zur Vorsicht auf.

Das Opfer war zunächst auf eine Online-Anzeige für eine Geldanlage gestoßen und hatte Kontakt aufgenommen. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf, in dem er aufgefordert wurde, einen niedrigen vierstelligen Betrag zu überweisen, um seine Identität zu bestätigen. Nach der Zahlung zeigten ihm die Betrüger ein gefälschtes Konto mit einem hohen Guthaben.

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Anschließend überredeten sie ihn, in Kryptowährungen zu investieren, woraufhin er einen weiteren Betrag im unteren fünfstelligen Bereich überwies. Später wurde ihm mitgeteilt, er müsse eine mittlere vierstellige Gebühr zahlen, um seine angeblichen Gewinne auszuzahlen. Als er dieser Forderung nachkam, verlangten die Betrüger erneut Geld – diesmal in zwei separaten Zahlungen im mittleren vierstelligen Bereich.

Erst als die Kriminellen eine weitere Überweisung für die Freigabe seiner Gelder forderten, wurde dem Mann klar, dass es sich um einen Betrug handelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er ihnen bereits mehrere tausend Euro überwiesen.

Die Polizei rät der Bevölkerung, bei vermeintlich lukrativen Anlageangeboten skeptisch zu sein. Misstrauen ist besonders dann angebracht, wenn wiederholt Zahlungen oder steigende Beträge verlangt werden. Wer von ähnlichen Betrugsversuchen betroffen ist, sollte sich vor einer Überweisung umgehend an die Behörden wenden.

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